Die Verluste des selbst bewirtschafteten Weinguts dauerten mindestens von 2007 bis 2009, wofür eine einzige Missernte kaum verantwortlich sein kann. Auch die Bruttogewinne bewegen sich während der ganzen Zeit auf einem gleichbleibend tiefen Niveau. Weil Planbilanzen und Planerfolgsrechnungen fehlen, ist insbesondere auch nicht klar, wann welche Kennzahlen angestrebt und wieweit diese Ziele auch erreicht wurden. Die Gründe für die Verluste dürften (vermutlich) weniger in zu hohen Kosten, sondern eher in zu tiefen Verkaufspreisen und damit im zu tiefen Bruttogewinn liegen (vgl. Jahresabschlüsse 2007-2009).