3.1. Standpunkt der Klägerin Die Klägerin macht mit der vorliegenden Klage Ansprüche aus Vertragsverletzung geltend. Sie hält dafür, dass zwischen der Klägerin (vertreten durch die Mutter) und der Beklagten ein Auftrag im Sinne von Art. 394 ff. OR abgeschlossen wurde (act. 1, S. 13). Eventualiter wird der Anspruch der Klägerin auf einen Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter oder überhaupt einen Vertrag zugunsten Dritter im Sinne von Art. 112 OR zwischen der Mutter der Klägerin und der Beklagten gestützt, jeweils immer verbunden mit einem direkten Klagerecht des Kindes. Subeventualiter wird die Klage mit der Haftung aus Delikt im Sinne von Art. 41 ff OR begründet (act. 1, S. 3).