{"Signatur": "ZH_OG_999", "Spider": "ZH_Obergericht", "Datum": "2009-08-10", "PDF": {"Datei": "ZH_Obergericht/ZH_OG_999_CG060047_2009-08-10.pdf", "URL": "https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/CG060047.pdf", "Checksum": "db6d98d39e263fb6e25a553720d3c072"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["CG060047"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zürich Obergericht Weitere Kammern 10.08.2009 CG060047"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zürich Obergericht Weitere Kammern"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich  Weitere Kammern"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo  Weitere Kammern"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "-"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Forderung"}], "ScrapyJob": "446973/28/2354", "Zeit UTC": "05.09.2025 22:36:29", "Checksum": "f46f1c62679dd75941fa0f2bbb1fb6ef", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zürich Obergericht Weitere Kammern 10.08.2009 CG060047\nRegeste:\nForderung\n\nsahen? Nein. Können Sie sagen, wie lange vor dem Auftauchen von Frau\nG'._____ Sie die Kinder noch gesehen hatten? Ca. 10 Minuten. (Auf Frage:) Genau kann ich dies nicht mehr sagen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Kinder noch\nam Velofahren. Und dann gingen Sie in die Waschküche? Ich ging vor diesem Telefon in die Waschküche. Was haben Sie danach gemacht, als Sie die Kinder am\nVelofahren sahen? Ich war in der Küche, sowie in der Waschküche. Das war aber\nnoch bevor ich die Kinder zuletzt gesehen habe. Ist es demnach richtig, dass Sie\ndie draussen spielenden Kinder während ca. 10 Minuten unbeaufsichtigt liessen?\nJa, in dem Sinne, dass ich schon nach draussen geschaut habe, während des\nerwähnten Telefonats. Es ist allerdings so, dass dort ein Schopf steht. Manchmal\nspielten die Kinder in diesem Schopf. Ich dachte, vielleicht seien sie dort drin,\nwusste dies aber nicht mit Sicherheit .\" (act. 16/3, S. 5 ff.). Auf Ergänzungsfrage\nder Geschädigtenvertreterin führte die Beklagte sodann noch aus: (Frage:) \"Wissen Sie noch, was Sie damals in der Waschküche gemacht haben? Ich nahm eine Ladung Wäsche aus der Maschine und füllte die nächste ein. Die Wäsche haben Sie aufgehängt? Nein, sie kam in den Tumbler. Wissen Sie ungefähr noch\nwie lange es dauerte zwischen dem Zeitpunkt, als F._____ nach Hause kam bis\nFrau G'._____ vor dem Fenster auftauchte? Ja, um 5 Minuten. (...) Sie sagten,\ndass die Kinder häufig um den Schopf herumspielten. Hörte man da, wenn die\nKinder im Schopf spielten, wenn das Fenster geöffnet war? Ja, es hat dort viel\nWerkzeug, welches für die Kinder interessant ist. Man hörte es jeweils scheppern.\nHörten Sei die Kinder am Unglückstag? Nein. Ich kann das jetzt nicht... Ich hatte\nan einem Ohr das Telefon.\" (act. 16/3, S. 8 ff.).\n\nVom Einzelrichter in Strafsachen des Bezirksgerichts Bülach befragt, führte die\nBeklagte am 5. Februar 2003 zur in Frage stehenden Thematik aus was folgt:\n(Auf Frage:) \"Bei der Polizei sagten Sie, Sie hätten den Kindern das Fischen verboten und ihnen gesagt, sie sollen doch zur Schaukel oder Velo fahren gehen.\nDann seien die Kinder losgezogen. Können Sie nochmals schildern, wie sich das\nabspielte? Unser Biotop ist separat umzäunt und um das Haus herum gibt es\nnoch einen weiteren Zaun. Die Kinder gingen dann zum Gartentor und spielten\ndraussen weiter. Was spielten die Kinder? Sie gingen in den 'Schopf'. (...) Was\n- 21 -\n\nmachten die Kinder im 'Schopf'? Sie hatten dort Bretter und Nägel. Sie konnten\nda 'naglä'. Was geschah dann? Ich ging meinen hausfraulichen Pflichten nach,\nich ging in die Waschküche. Befand sich die Waschküche nicht im Haus? Nein,\ndie war in einem Waschhäuschen. Wo stand das Waschhäuschen? Das war am\nHaus angebaut. Die Türe war offen. Ich tat die Wäsche aus der Waschmaschine\nin den Tumbler und vom Tumbler in den Wäschekorb. Dann trug ich die Wäsche\nins Haus. Sahen Sie die Kinder, als Sie vom Waschhäuschen in das Haus liefen?\nNein, nicht bewusst. Bei der Polizei sagten Sie, dass die Kinder anscheinend\nbeim J._____ gewesen seien. Können Sie das ausführen? Der J._____sarbeiter\nsagte mir im Nachhinein, bevor er in die Mittagspause gegangen sei, habe er die\nKinder noch gesehen. (...) Sie sagten bei der Bezirksanwaltschaft, dass die Kinder, nachdem Sie sie vom Biotop weggeschickt hatten, Velo gefahren seien. Sahen Sie das? Sie hoben die Velos auf, bevor sie in den 'Schopf' gingen. Lagen alle Velos der Kinder bei Ihnen im Garten? Nein, die lagen vor dem Haus, d.h. vor\ndem Gartentor. Es waren nicht alle drei Velos dort. Das Velo von G._____ war\nnicht draussen. Er konnte nicht so gut Velofahren. Hatte G._____ kein Velo dabei? Nein. Sahen Sie, dass die anderen Kinder mit dem Velo unterwegs waren\noder vermuteten Sie dies nur? Der Arbeiter vom J._____ sagte mir, die Kinder\nseien mit den Velos gefahren. Dann hätte das Velo von A._____ nach dem Vorfall\nbeim J._____ liegen müssen. Was meinen Sie dazu? Das weiss ich nicht. Ich\nweiss nicht, ob die Kinder nochmals zurückkamen oder ob jemand das Velo zurückbrachte. Das alles hätten Sie nicht gesehen. Ist das richtig? Ja. Sahen Sie die\nKinder, als Sie aus der Waschküche kamen? Nein, ich ging direkt ins Haus. Ist es\nrichtig, dass das Telefon, kaum waren Sie im Haus, läutete? Ja, das ist richtig.\nStellten Sie die Wäsche ab und telefonierten Sie dann? Ja. Kam dann Frau\nG'._____? Ja, ziemlich bald nachdem das Telefon geläutet hatte. Sie versuchte\nzunächst mehrmals, Sie anzurufen. Was meinen Sie dazu? Ja, das bemerkte ich,\ndeshalb stand ich am Fenster. Ich fand es komisch, dass Frau G'._____ so zu mir\nschaute. Wir hatten einen ISDN-Anschluss, jedoch kein ISDN-Telefon. Das bedeutet, dass bei Frau G'._____ kein Besetztzeichen kam und bei mir piepste das\nTelefon, was das Zeichen für einen Zweitanruf war. Ich sagte daher, da muss etwas passiert sein und legte das Telefon sofort auf. Schauten Sie während des Te-\n- 22 -\n\nlefonats nach den Kindern? Ich stand am Fenster. Ist es richtig, dass Sie die Kinder jedoch nicht sahen? Ja. Fragten Sie F._____, als er zurückkam, wo A._____\nsei? Er kam gerade während des Telefonats zurück. Er sagte, es sei ihm\nschlecht. Ich sagte ihm, er solle sich hinlegen. Dann ging das Ganze bereits los.\n(...) Machten Sie sich keine Gedanken zum Verbleib von A._____, als Ihr Sohn alleine nach Hause kam? Ich hatte keine Zeit mir Gedanken zu machen. Nachdem\nF._____ nach Hause kam, ergab sich eins nach dem andern. Behaupten Sie, es\nsei alles ungefähr in der gleichen Minute geschehen? Vielleicht nicht gerade in\nder gleichen Minute. Ich war jedoch noch am Telefon und musste noch das Gespräch abklemmen. Es war zudem Mittagszeit und ich wollte noch mit dem Kochen beginnen. Da ging es unter.\" (act. 16/4, S. 13 ff.).\n\n"}