a) Das Bundesgericht hatte bislang nicht die Gelegenheit, sich konkret zum notwendigen Sorgfaltsmassstab im Kunsthandel zu äussern. In der Literatur wird jedoch vertreten, dass der Kunsthandel zu den Bereichen gehören müsse, in welchen besondere Aufmerksamkeit an den Tag zu legen sei (Martin Skripsky, Die Online-Kunstauktion, Diss. Zürich 2006, S. 292; Berger-Röthlisberger, a.a.O., S. 207; darüber hinaus diverse Publikationen der Rechtvertreter des Klägers bzw. aus der selben Kanzlei: Markus Müller-Chen, Die Crux mit dem Eigentum an Kunst, AJP 2003 S. 1272 [zit. Müller-Chen, AJP]; derselbe, Grundlagen und ausgewählte Fragen des Kunstrechts, ZSR 129 [2010] II Heft 1, S. 95 [zit.