Pra 2016 Nr. 99). Die richterliche Fragepflicht kann somit keine Sachverhaltselemente betreffen, für die sich in den Parteivorbringen keine Anhaltspunkte finden. Auch die Literatur betont, dass es grundsätzlich Sache der Parteien bleibt, das Tatsächliche des Streites vorzutragen und die Beweismittel zu nennen, und das Gericht sich nur ergänzend an der Sammlung des Prozessstoffes beteiligt (BSK ZPO-PORTMANN/RUDOLPH, Art. 247 ZPO Rz. 13 m.w.H.; BK ZPO-KILLIAS, Art. 247 ZPO Rz. 17; KUKO ZPO-FRAEFEL, Art. 247 ZPO Rz. 8 ff.).