Sodann sind die Kosten einer berufsmässigen Vertretung zu ersetzen (Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO). Fehlt es hingegen an einer anwaltlichen Vertretung, so wird der obsiegenden Partei im Regelfall mangels eines besonderen Aufwands keine Entschädigung zugesprochen. Nur ausnahmsweise, in "begründeten Fällen", ist eine Umtriebsentschädigung zuzusprechen (Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO). Erforderlich ist eine besondere Begründung (vgl. Urteil BGer vom 6. Dezember 2023, 4A_436/2023, E. 4.1; BSK ZPO-HOFMANN/BAECKERT, Art. 95 N 68), wobei die zu entschädigenden Umtriebe im Einzelnen darzulegen sind (vgl. Urteil HGer ZH vom 5. April 2017, HG150238-O, E. 4.2).