Er darf dabei energisch auftreten und sich den Umständen entsprechend scharf ausdrücken, wobei von ihm nicht verlangt werden kann, jedes Wort genau abzuwägen (Bundesgerichtsentscheid 2A.499/2006 vom 11. Juni 2007, E.2.2). Die Grenzen zwischen erlaubten und unzulässigen Äusserungen ist daher nicht immer leicht zu ziehen (vgl. zum Ganzen: Handbuch über die Berufspflichten des Rechtsanwaltes im Kanton Zürich, S. 167 ff.; Fellmann/Zindel, Kommentar zum Anwaltsgesetz, Zürich 2005, N 39 f. zu Art. 12 BGFA).