10.1.2. Die Pflicht zur Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bei der Berufsausübung beschränkt sich aber nicht nur auf die Beziehung zwischen den Rechtsanwälten und ihren Klientinnen und Klienten; sie gilt auch für ihr Verhalten gegenüber den Gerichtsbehörden wie auch den Verfahrensbeteiligten (BBl 1999 S. 6054; Urteil des Bundesgerichts 2A.448/2003 vom 3. August 2004, Erw. 3; Urteil des Bundesgerichts 2A.459/2003 vom 18. Juni 2004 [= BGE 130 II 270], Erw. 3.2; Urteil des Bundesgerichts 2A.545/2003 vom 4. Mai 2004, Erw.3 a.E. mit Verweisungen auf das Urteil 2A.151/2003 vom 31. Juli 2003 und das Urteil 2A.191/2003 vom 22. Januar 2004; dazu kritisch: Walter Fellmann, a.a.O., Art.