120 ff. OR. Die Verrechnung ist insofern rechtlich unbedenklich, als es sich bei der zur Verrechnung gebrachten Forderung um rechtmässig und rechtskräftig auferlegte Gerichtskosten durch den Staat handelt (VB030046; ZR 75 Nr. 6; GAUCH/AEPLI/STÖCKLI, Präjudizienbuch zum OR, Rechtsprechung des Bundesgerichts, 5. A. Zürich 2002, N 8 zu Art. 125 Ziff. 3 OR). Die Genugtuungsforderung unterliegt auch nicht dem Verrechnungsverbot des Art. 125 Ziff. 2 OR für Unterhaltsansprüche, Lohnguthaben etc. (VB000042; BGE 88 II 311; AEPLI, Zürcher Kommentar, N 69 zu Art. 125 OR; BÜHLER/SPÜHLER, N 70 zu Art. 151 ZGB).