Nach einhelliger Auffassung handelt es sich dabei lediglich um ein Versehen des Gesetzgebers (Govoni, in: SIWR II/1, a.a.O., S. 389; Hefti, in: SIWR II/1, a.a.O., S. 478, Fn 25; Barrelet/Egloff, a.a.O., N 8 zu Art. 40 URG; Wittweiler, Zu den Schrankenbestimmungen im neuen Urheberrechtsgesetz, AJP 1993, 589). Die Beschwerdeführerinnen verkennen bei ihrer Argumentation, dass die Beschränkung der Befugnisse der zuständigen Verwertungsgesellschaft auf die Einforderung von Vergütungsansprüchen aus der Weitersendung von Sendungen nicht praktikabel wäre.