111 Abs. 1 bzw. 112 Abs. 2 ZGB). Ein solcher Verfahrenswechsel kommt keiner Klageänderung im technischen Sinne gleich und ist auch noch nach Abschluss des Hauptverfahrens, mithin auch noch im Berufungsverfahren möglich (Steck, in: Stiftung für juristische Weiterbildung Zürich [Hrsg.], Das neue Scheidungsrecht, Zürich 1999, S. 42/43; Fankhauser, in: Schwenzer [Hrsg.], Praxis Kommentar Scheidungsrecht, Basel 2000, N 12 zu Art. 116 ZGB; Sutter/Freiburghaus, Kommentar zum Scheidungsrecht, Zürich 1999, N 27 zu Art. 116 ZGB). Wird die Zustimmung zur Scheidung vom beklagten Gatten in der Folge nicht bestätigt, so ist der Scheidungskläger in Anwendung von Art.