Er würde in einen Rollen- und Interessenkonflikt geraten, weil er unter Umständen vor Gericht Aussagen machen müsste, die das Kind nicht billige. Dies vertrage sich nicht mit seiner Rolle, als Vertrauensperson bestimmte Interessen des Kindes parteiisch zu wahren und Anträge zu stellen (Schütt, Die Anhörung des Kindes im Scheidungsverfahren, Diss. Zürich 2002, S. 146; Steck, Die Vertretung des Kindes im Prozess der Eltern, AJP 1999 S. 1563; Sutter/Freiburghaus, a.a.O., N 26 zu Art. 144; Spühler, Neues Scheidungsverfahren, Zürich 1999, S. 46; Schweighauser, in Schwenzer [hsg.], Praxiskommentar Scheidungsrecht, Basel/Genf/München 2000, N 8, 10 zu Art.