{"Signatur": "ZH_KSG_001", "Spider": "ZH_Obergericht", "Datum": "2004-07-05", "PDF": {"Datei": "ZH_Obergericht/ZH_KSG_001_AA040020_2004-07-05.pdf", "URL": "https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/101CF3437FDE7329C1256F200052F972_AA040020.pdf", "Checksum": "11623032b5ace5c7a585c1851075f9e1"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AA040020"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zürich Kassationsgericht 05.07.2004 AA040020"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Kassationsgericht 05.07.2004 AA040020"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Kassationsgericht 05.07.2004 AA040020"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zürich Kassationsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Kassationsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Kassationsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "-"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Recht auf Beweisführung - Abgrenzung Kognition Bundesgericht / Kassationsgericht - richterliche Fragepflicht"}], "ScrapyJob": "446973/28/2354", "Zeit UTC": "05.09.2025 22:35:48", "Checksum": "a51d596921ed6a14ab57fdff7f9056a9", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zürich Kassationsgericht 05.07.2004 AA040020\nRegeste:\nRecht auf Beweisführung - Abgrenzung Kognition Bundesgericht / Kassationsgericht - richterliche Fragepflicht\n\nKassationsgericht des Kantons Zürich\n\nKass.-Nr. AA040020/U/mb\n\nMitwirkende: die Kassationsrichter Moritz Kuhn, Präsident, Hans Michael\nRiemer, Alfred Keller, die Kassationsrichterinnen Sylvia Frei\nund Yvona Griesser sowie der Sekretär Markus Nietlispach\n\nZirkulationsbeschluss vom 5. Juli 2004\n\nin Sachen\n\nX. AG,\n\nKlägerin und Beschwerdeführerin\n\ngegen\n\nY. AG,\n\nBeklagte und Beschwerdegegnerin\n\nbetreffend\nAberkennung\n\nNichtigkeitsbeschwerde gegen ein Urteil des Handelsgerichts des Kantons\nZürich vom 18. November 2003 (HG020403/U/zs)\n- 2 -\n\nDas Gericht hat in Erwägung gezogen:\n\nI.\n\n1.a) Bei der Beschwerdeführerin (Aberkennungsklägerin) handelt es sich um\neine Aktiengesellschaft, deren Zweck darin bestand und besteht, das Einfamilienhaus an der A.-Strasse 00 in B. zu kaufen und an den klägerischen Vertreter (C.)\nzu vermieten (vgl. HG act. 2/1 S. 2, Ziff. 1).\n\nDie Beschwerdegegnerin (Aberkennungsbeklagte) ist die Rechtsnachfolgerin der Bank Z., welche der Beschwerdeführerin im Jahre 1987 einen Kredit von\nFr. 950'000.-- zur Finanzierung des Kaufs der genannten Liegenschaft gewährt\nhatte, wobei das Kreditverhältnis am 6. April 1994 und am 23. April/30. Mai 1997\njeweilen neu geregelt wurde (vgl. HG act. 2/1 S. 2, Ziff. 2; HG act. 4 III, Ziff. 2 Abs.\n1; HG act. 5/1-5).\n\nNachdem die Laufzeit der im April/Mai 1997 vereinbarten Festzinstranche\nvon Fr. 620'000.-- am 3. April 2000 abgelaufen war (vgl. HG act. 5/1 = HG act.\n2/4/3/2) und die Parteien sich nicht über eine Neuordnung des durch Sicherungsübereignung von Schuldbriefen gesicherten (vgl. HG act. 5/5 = HG act. 2/4/3/5)\nKreditverhältnisses einigen konnten, kündigte die Beschwerdegegnerin (als neue\nGläubigerin) mit Schreiben vom 18. September 2001 die gesamte Kreditlimite von\ndamals Fr. 730'000.-- sowie die Schuldbriefforderungen per 31. Dezember 2001\n(HG act. 5/6 = HG act. 2/4/3/6). Die Beschwerdeführerin zahlte die Ausstände,\nderen Fälligkeit sie bestritt, nicht.\n\nb) In der Folge leitete die Beschwerdegegnerin mit Zahlungsbefehl vom\n27. Februar 2002 beim Betreibungsamt B. gegen die Beschwerdeführerin die Betreibung auf Grundpfandverwertung über eine Forderungssumme von total Fr.\n722'500.-- ein, wogegen die Beschwerdeführerin Rechtsvorschlag erhob (HG act.\n10). Mit Verfügung vom 5. Juli 2002 erteilte der seitens der Gläubigerin daraufhin\nangerufene Einzelrichter im summarischen Verfahren des Bezirkes D. der Beschwerdegegnerin in der genannten Betreibung (Nr. 7186) provisorische\n- 3 -\n\nRechtsöffnung für den Betrag von Fr. 722'500.-- sowie für die aus dem Namensschuldbrief vom 13. Dezember 1954 über Fr. 200'000.-- und aus dem Schuldbrief\nvom 19. November 1987 über Fr. 550'000.-- hervorgehenden Pfandrechte im\nUmfang von Fr. 200'000.-- und Fr. 522'500.-- sowie für weitere (Betreibungs- und\nVerfahrens-)Kosten (HG act. 2/2 = HG act. 2/4/11).\n\nc) Mit Eingabe vom 10. Oktober 2002 (HG act. 2/1) erhob die Beschwerdeführerin alsdann fristgerecht Aberkennungsklage (im Sinne von Art. 83 Abs. 2\nSchKG) beim Bezirksgericht D., das den Prozess mit Beschluss vom 29. Oktober\n2002 mangels sachlicher Zuständigkeit an das Handelsgericht des Kantons Zürich (Vorinstanz) überwies (HG act. 1 = HG act. 2/6). Dort fand nach Eingang der\nKlageantwortschrift vom 3. Dezember 2002 (HG act. 4) am 12. März 2003 eine\nReferentenaudienz mit Vergleichsverhandlung statt, anlässlich welcher allerdings\nkeine Einigung erzielt werden konnte (vgl. HG Prot. S. 4-6). Nachdem der vorinstanzliche Instruktionsrichter am 13. März 2003 die schriftliche Fortführung des\nVerfahrens verfügt hatte (HG Prot. S. 7), erstattete die Beschwerdeführerin mit\nEingabe vom 6. Mai 2003 ihre Replik (HG act. 14); die beklagtische Duplikschrift\ndatiert vom 26. Mai 2003 (HG act. 17). Am 18. November 2003 fällte die Vorinstanz (ohne Durchführung eines Beweisverfahrens) ihr Urteil, mit dem die (Aber-\nkennungs-)Klage abgewiesen und die der Beschwerdegegnerin in der Betreibung\nauf Grundpfandverwertung Nr. 7186 des Betreibungsamtes B. mit Verfügung des\nEinzelrichters im summarischen Verfahren des Bezirkes D. vom 5. Juli 2002 erteilte provisorische Rechtsöffnung für definitiv erklärt wurde (HG act. 29 = KG act.\n2). (Vgl. zum Sachverhalt und zur Prozessgeschichte auch KG act. 2 S. 2-4, Erw.\nI und II.)\n\n2. Gegen dieses der Beschwerdeführerin am 12. Dezember 2003 zugestellte\n(HG act. 30A) handelsgerichtliche Urteil richtet sich die vorliegende, unter Berücksichtigung der Gerichtsferien fristwahrend (vgl. § 287 ZPO sowie § 140 Abs. 1\nGVG und §§ 191/192 GVG) eingereichte Nichtigkeitsbeschwerde vom 31. Januar\n2004 (KG act. 1). Darin beantragt die Beschwerdeführerin die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Rückweisung der Sache zur Durchführung eines\nBeweisverfahrens und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz (KG act. 1 S. 1). Ein\n- 4 -\n\nWeiterzug des handelsgerichtlichen Urteils an das Bundesgericht ist – soweit ersichtlich – nicht erfolgt.\n\n"}