Weil die längsten Nerven an den Füssen seien, trete eine Polyneuropathie, zum Beispiel im Rahmen von Zuckerkrankheit oder Alkoholmissbrauch, vorwiegend an den Füssen auf. Die Patienten klagten über Kribbeln, Ameisenlaufen oder Taubheitsgefühl in den Füssen. Dies lasse sich insofern objektivieren, als die sensible Nervenleitgeschwindigkeit in solchen Fällen verzögert sei. Die Leitung des Nervs funktioniere bei elektrischen Reizen nicht tadellos. Es lasse sich indirekt objektivieren, indem eine derartige Funktionsstörung der peripheren Nerven auch mit einem Reflex der Muskeln, einem Fehlen zum Beispiel des Achillessehnenreflexes einhergehe.