Die stumme Sohle könne bei einem Menschen vorhanden sein und bei anderen nicht. Ohne zusätzliche Zeichen, die dafür sprächen, dass die Pyramidenbahn geschädigt sei, sei eine stumme Sohle allein nicht als objektiver Beweis für das Vorhandensein einer organischen Schädigung des zentralen Nervensystems zu interpretieren. (...) Eine stumme Sohle sei aber in der Terminologie des Experten ein "weicher Befund", im Gegensatz zu "harten Befunden", die eindeutig seien. Ein positiver Babinski sei für den Experten ein harter Befund. Eine stumme Fusssohle sei dagegen ein Befund, der etwas bedeuten könne, aber nicht etwas bedeuten müsse (KG act. 2 S. 28 f. lit.