Dies ist deshalb besonders heikel, weil die isolierte Lage der Extensivwiesen am Kirchrain Fluntern einen Individuen-Austausch mit anderen Extensivwiesen verunmöglicht oder zumindest stark einschränkt. Geeignete Kompensationsmassnahmen bei der Rebberggestaltung und -pflege können andererseits auch eine fördernde Wirkung auf ausgewählte Tier- und Pflanzenarten haben. Die Güterabwägung zwischen Gefährdung der Fauna und dem kulturellen Mehrnutzen des Rebbergs muss durch den Auftraggeber erfolgen.