Die vorgesehene Terrassierung parallel zum Hang ermögliche die Erstellung von steilen, gut besonnten Böschungen, auf denen sich artenreiche Magerwiesen ausbilden könnten. Die Flächen zwischen den Rebreihen und Böschungen bildeten Fahrgassen, die ein bedeutendes ökologisches Potential aufwiesen. Die Fahrgassen könnten differenziert gestaltet und bewirtschaftet werden und dadurch zu mehr Biodiversität beitragen. Weiter bilde der Unterstock der Reben Lebensraum für lokaltypische Rebberg-Arten wie z. B. Weinberg-Tulpe (Wilde Tulpe), Doldiger Milchstern und Traubenhyazinthe.