Als Folge der jahrelangen Beweidung und des damit einhergehenden Nährstoffeintrags schöpfe die Wiese ihr floristisches Potential noch nicht aus. Zwar führe der neue Rebberg zu einer Verkleinerung der Wiesenfläche, doch könne dieser Verlust durch Schaffung von Lebensräumen innerhalb des Rebbergs und ökologische Aufwertung der verbleibenden Fläche wettgemacht werden. Durch die Anlage eines artenreichen Rebbergs auf rund 26 a werde die Biodiversität erhöht. Die vorgesehene Terrassierung parallel zum Hang ermögliche die Erstellung von steilen, gut besonnten Böschungen, auf denen sich artenreiche Magerwiesen ausbilden könnten.