Ausgeblendet bleibt die soziale Realität der Arbeiterschaft, die vielfach von Not, Armut, Krankheit und Gewalt geprägt war. Zu dem sich wiederholenden Architekturmotiv des Erkers fügen sich die ohne individuelle Gesichtszüge ausgestatteten Menschentypen besonders gut ein. Die der Gegenständlichkeit verpflichteten Fassadenbilder sind in ihrer stilisierten Darstellung, ohne illusionistische Raumtiefe und ohne Wiedergabe von Licht und Schatten von einer sachlichen Ästhetik, die mit Wilhelm Hartungs Malereien an den ABZ-Siedlungen Sihlfeld (1928, unter Schutz seit 2012) und Neugasse (1930) vergleichbar sind.