R1S.2016.05125 Seite 19 beteiligten und entwarf für sie mehrere genossenschaftliche Wohnkolonien. Während sich seine Siedlungen anfänglich noch am Heimatstiel orientierten, realisierte er mit der Wohnkolonie Ottostrasse erstmals eine aufgebrochene Hofrandbebauung und setzte dabei Gebäudevor- und Rücksprünge als plastische Gestaltungselemente an den langen Häuserzeilen ein (1927; ABZ, im Inventar). Bei der Wohnkolonie Sihlfeld I/II verwendete Hartung sodann erstmals dreiecksförmige, bemalte Erker (1928 - 1929; ABZ, unter Schutz seit 2012, Gesamtsanierung 2011 - 2013).