Bei dem vom Rekurrenten hervorgehobenen Erkermotiv handle es sich um ein architektonisches und baukünstlerisches Element, das sich im kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsbau der Zwischenkriegszeit bis weit in die Nachkriegszeit grosser Beliebtheit erfreut habe und bereits im Heimatstil zu Beginn des 20. Jahrhunderts häufig zur Anwendung gekommen sei. Auch im Werk des Architekten Otto Streicher sei das Erkermotiv zahlreich repräsentiert, etwa bei den ABZ-Wohnsiedlungen Ottostrasse (1927, im Inventar) und Sihlfeld I/II (1928 - 1929, unter Schutz).