Das Gutachten bezeichnet die Siedlung Seebahn mit ihren Rolljalousien, Fenstereinfassungen aus Klinker und "versteckten" Flachdächern als modernstes und reifstes Werk des Architekten Pietro Giumini. Auch innerhalb der etwa zeitgleich entstandenen Dreierabfolge entlang der Seebahnlinie (Erismannhof, Seebahn, Kanzleistrasse) weist sie funktional und in der Detailgestaltung die modernste Haltung auf. Mit seinen insgesamt zehn Siedlungen gilt Pietro Giumini als einer der Hausarchitekten der Mitbeteiligten, auch sonst finden sich in seinem Werk vorwiegend Siedlungen und Wohnbauten.