Die Baukuben der Siedlung Seebahn sind zu Zeilen formiert und als Blockrandbebauung angelegt, die Fassaden wirken schlicht und sachlich, Ornamente fehlen. Einziger Farbakzent bilden die Fenstereinfassungen aus Klinker, welche in ihrer Art für Zürich sehr selten sind. Verwandte Beispiele finden sich in der Überbauung an der Lehenstrasse (Wipkingen, 1927 von Schneider & Landolt), in der Siedlung Im Wyl (Wiedikon, 1929 von Jakob Morf) und der Siedlung Entlisberg 1 (Enge, 1928 von Schneider & Landolt). Bei letzterer präsentieren sich die Fassaden besonders aussergewöhnlich, zeichnen sich diese doch sowohl durch Klinkerstein als auch durch eine breite Farbpalette aus.