4.5.3. Der Bericht RiöR attestiert den fraglichen Hausnamen einen rassistischen Bezug, spricht von "diskriminierenden Hausnamen", "kolonialen Spuren" und von Objekten, "die auf die Geschichte des anti-Schwarzen Rassismus und des Kolonialrassismus verweisen". Inwieweit dies zutrifft, kann offenbleiben. Massgebend ist, dass der Begriff "Mohr" heute als rassistisch und diskriminierend empfunden werden kann. Der Stadtrat hat sich bei seinem Entscheid denn auch auf die heutige, seiner Ansicht nach diskriminierende Wirkung des Worts gestützt. Die Geschichte der Häusernamen und Inschriften der beiden städtischen Liegenschaften soll erst in einem zweiten Schritt genauer beleuchtet werden.