Nicht weniger schlimm sei die langwährende Kolonialisierung der Dritten Welt durch europäische Mächte. Soweit sich in Europa und in Zürich Spuren dieser Vergangenheit erhalten hätten, seien sie nicht zu beseitigen, sondern aufzuarbeiten. Genau dies habe der Schweizer Heimatschutz mit der Vergangenheit der Villa Patumbah versucht, in welcher er eingemietet sei. Dort erinnerten weit mehr als Inschriften wie "Mohrentanz" oder "Mohrenkopf" an die koloniale Vergangenheit. Die Broschüre "Patumbah liegt auf Sumatra" (act. 4.2.) sei ein Versuch, den historischen Bezug nicht etwa auszublenden, sondern in seiner Bedeutung für unsere Zeit zu kontextualisieren.