Zur sozialgeschichtlichen Bedeutung wird ausgeführt, die Baugenossenschaft L. sei 1922 als gemeinnützige Genossenschaft gegründet worden. Zu den Genossenschaftern zählten neben Angestellten auch Arbeiter und Werktätige aller Schichten. Ziel sei es gewesen, der vorherrschenden Wohnungsnot entgegenzuwirken und schlichte, aber zweckmässige Wohnungen anbieten zu können. Der genossenschaftliche Boom im Zürich der 1920er-Jahren hänge mit den seit 1919 in Aussicht gestellten Bundessubventionen und der städtischen Wohnbauförderung für Baugenossenschaften (seit 1924) zusammen. Die Siedlung mit ihren 163 Wohnungen habe sich in einem klassischen Arbeiterquartier befunden.