{"Signatur": "ZH_BRK_001", "Spider": "ZH_Baurekurs", "Datum": "2021-04-26", "PDF": {"Datei": "ZH_Baurekurs/ZH_BRK_001_BRGE-I-Nr--0052-2021_2021-04-26.pdf", "URL": "https://www.baurekursgericht-zh.ch/media/2021-29.pdf", "Checksum": "0dcc29f5003d4d2cdc34a24c18ea2102"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["BRGE I Nr. 0052/2021"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zürich Baurekursgericht 26.04.2021 BRGE I Nr. 0052/2021"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Baurekursgericht 26.04.2021 BRGE I Nr. 0052/2021"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Baurekursgericht 26.04.2021 BRGE I Nr. 0052/2021"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zürich Baurekursgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Baurekursgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Baurekursgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Quartierplan. Rückerstattung von abgetretenem Land. | Finanzielle Folgen."}], "ScrapyJob": "446973/69/1779", "Zeit UTC": "18.07.2025 23:07:36", "Checksum": "ee74cce2922c961f99cd1ca3aa35a04f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zürich Baurekursgericht 26.04.2021 BRGE I Nr. 0052/2021\nRegeste:\nQuartierplan. Rückerstattung von abgetretenem Land. | Finanzielle Folgen.\n\n 4.7 Wäre vorliegend die Regelung von § 58 AbtrG zur Zweckentfremdung\nanwendbar, so hätten die privaten Rekursgegner – nach den bereits erwähnten\nÜberlegungen zur Verjährung – den Anspruch auf Rückerstattung spätestens\n12 Jahre (2 Jahre zzgl. die Verjährungsfrist von 10 Jahren) nach dem Vollzug\ndes Abtretungsvertrags, allenfalls – bei grosszügiger Auslegung der\nBestimmung zur Zweckentfremdung – auch spätestens 10 Jahre nach Beginn\nder Nutzung als öffentliche Fahrzeugabstellplätze geltend machen müssen.\nDass die Stadt X in der Replik (sinngemäss) darauf verweist, dass sie im\nVerhältnis zur privaten Rekursgegnerschaft auf die Erhebung der\nVerjährungseinrede verzichte, ändert hieran nichts. Zwar ist – jeweils zu\nGunsten der Privaten – ein Verzicht des Gemeinwesens auf Erhebung der\nVerjährungseinrede auch bei öffentlich-rechtlichen Forderungen grundsätzlich\ndenkbar (Häfelin/Müller/Uhlmann, Rz. 775 f.). Indes muss der von der Stadt X\nerklärte Verjährungsverzicht, zumal er im vorliegenden Verfahren zu Lasten von\nDritten bzw. der weiteren Quartierplangenossen erfolgt, als unwirksam gelten.\nDer Rekurrent beruft sich daher zu Recht auf die Verjährung, wozu er als\nmitbetroffener Quartierplangenosse auch berechtigt sein muss.\n\n4.8 Im Ergebnis vermögen weder § 58 AbtrG noch die\nExpropriationsverträge vom 11. Dezember 1957 die Privilegierung der privaten\nRekursgegner beim finanziellen Ausgleich der Mehrzuteilung zu rechtfertigen.\nDie betroffene Fläche ist nach § 138 f. PBG in die Neuzuteilung einzubeziehen.\nDer Rekurs erweist sich als begründet.\n"}