Die Forderung, dass die Erteilung einer Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 31 Abs. 2 LSV nur möglich bzw. zulässig sein solle, wenn die IGW nicht wesentlich überschritten seien, folgert das Bundesgericht in BGE 142 II 100 (E. 4.6) aus früheren Entscheiden: BGr 1C_451/2010 vom 22. Juni 2011 (E. 5.7) sowie BGr 1A.108/2003 vom 9. September 2003 (E. 2). Den genannten Entscheiden kann jedoch nichts weiter entnommen werden als der Umstand, dass der Grad der Überschreitung der IGW bei der Beurteilung des überwiegenden Interesses (gemäss Art. 31 Abs. 2 LSV) einzufliessen hat.