Die verbindende Schräge zwischen der zurückliegenden Erdgeschossfassade und der Dachtraufe erzeugt eine skulpturale Gebäudeform, welche sich vom streng symmetrischen Bahnhofsgebäude bewusst abhebt. Gewinnend kommt hinzu, dass durch das Zurückweichen der Erdgeschossfassade der Vorplatz grosszügiger und der Zugang zum Bahnhof einladender wird. Dergestalt wird der Platzcharakter zwischen dem geplanten Neubau und dem bestehenden Bahnhofsgebäude gestärkt und aufgewertet. Das transparente Sockelgeschoss nimmt den Höhenunterschied des Grundstücks auf und erweitert dadurch den Aussenraum optisch ins Innere des Gebäudes.