Der Boden des gesamten unteren Zürichseebeckens steckt voller archäologischer Quellen, die mit den verschiedenen Pfahlbaudörfern bis in die Steinzeit zurückreichen. Ab der keltischen Zeit verlagerten sich die Siedlungszentren von den Seeufern auf und in den Umkreis des Lindenhofhügels. In leicht zu verteidigender und verkehrsgünstiger Lage am Übergang vom See zum Fluss bot sich der Hügel in der ereignisvollen keltischen und römischen Zeit als Siedlungsort geradezu an. An der auch militärisch-strategisch wichtigen Nord-Südroute, die über die Bündnerpässe Richtung Süden führte, kam diesem Ort vor allem in römischer Zeit auch eine wichtige Bedeutung als Warenumschlagsplatz und Zollstation zu.