Die versetzte Anordnung der längsten Hauszeilen stehe ganz im Dienste der Raumbildung, welche die zentrale Funktion des Platzes als soziale Mitte der Wohnsiedlung stärke. Dieses abstrakte, auf das Wegsystem und die Grundstücksgrenze zum Friedhof sowie auf die Hauptverkehrsachse bezogene Siedlungslayout habe eine Folie gebildet, auf welcher der Architekt Fritz Reiber drei Hauszeilen von unterschiedlicher Länge und abweichender Typologie entwickelt habe. Zwischen Margaretenweg und Friesenbergstrasse würden sich die parallel situierten Hauszeilen mit drei übereinanderliegenden Etagenwohnungen und zwei traufseitig anschliessenden Reiheneinfamilienhäusern um eine zentrale Platzanlage