vgl. auch Art. 271a OR). Allgemein gilt eine Kündigung als treuwidrig, wenn sie ohne objektives, ernsthaftes und schützenswertes Interesse und damit aus reiner Schikane erfolgt oder Interessen der Parteien tangiert, die in einem krassen Missverhältnis zueinander stehen (BGE 142 III 91 E. 3.2.1; BGE 140 III 496 E. 4.1 [… =] mp 4/14 S. 334 ff. und Pra 2015 Nr. 12; BGE 138 III 59 E. 2.1). Nach der allgemeinen auf Kündigungen bezogenen Rechtsprechung des Bundesgerichts bedarf eine ordentliche Kündigung keiner Begründung, um gültig zu sein (Urteil des Bundesgerichts 4A_703/2016 vom 24. Mai 2017 E.5.3.1. [zur Publikation vorgesehen; Anm. d. Red.: inzwischen publiziert als BGE 143 III 344];