{"Signatur": "ZG_VG_004", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2020-06-15", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2019-86_2020-06-15.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/V_2019_86_5725904a692227324825c1f1a293ecded0c4ce63ed06660aeb9368fb3e2a8919201960eb04da2070449e99dd882bd32fb58ea775e109b68dc66ec0fd08c50488?path=5725904a692227324825c1f1a293ecded0c4ce63ed06660aeb9368fb3e2a8919201960eb04da2070449e99dd882bd32fb58ea775e109b68dc66ec0fd08c50488&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=V_2019_86", "Checksum": "1dc6fd9f990c27716b2a63ad7b4110ad"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["V 2019 86"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 15.06.2020 V 2019 86"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug  Vergabekammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo  Vergabekammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Verwaltungsrechtl. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Grundschulunterricht (Sprungbeschwerde) | Schulrecht/Bildungswesen"}], "ScrapyJob": "446973/51/2114", "Zeit UTC": "12.02.2026 02:52:40", "Checksum": "6943be2c53b7086eb61942001e75d500", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 15.06.2020 V 2019 86\nRegeste:\nGrundschulunterricht (Sprungbeschwerde) | Schulrecht/Bildungswesen\n\n VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG\n\nVERWALTUNGSRECHTLICHE KAMMER\nVerfahren gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes\n\nMitwirkende Richter: Dr. iur. Aldo Elsener, Vorsitz\nlic. iur. Jacqueline Iten-Staub, Dr. iur. Matthias Suter\nlic. iur. Ivo Klingler und lic. iur. Adrian Willimann\nGerichtsschreiberin: lic. iur. Claudia Meier\n\nU R T E I L vom 15. Juni 2020 [rechtskräftig]\n\nin Sachen\n\nA.________\nBeschwerdeführer\nvertreten durch RA MLaw B.________\n\ngegen\n\n1. Schulrektorat C.________\n2. Direktion für Bildung und Kultur des Kantons Zug\nBeschwerdegegner\n\nbetreffend\n\nGrundschulunterricht (Sprungbeschwerde)\n\nV 2019 86 / V 2019 106\n2\n\nA.\na) D.________ wurde am ________ beidseits gehörlos geboren. Im Alter von zwei\nJahren wurde er rechts mit einem Cochleaimplantat versorgt. Nach dem Besuch des\nKindergartens in seiner Wohngemeinde C.________ besuchte D.________ infolge eines\nerheblichen Spracherwerbsrückstands 2016 bis 2018 die Sonderschule E.________ in\nF.________. Aus verschiedenen Gründen wurden danach neue Möglichkeiten zur\nweiteren schulischen Förderung von D.________ geprüft.\n\nMit Zuweisungsentscheid vom 9. Juli 2018 (BG 2-act. 1 Beilage 2 im Verfahren V 2019 21)\nentschied das Schulrektorat C.________ (nachfolgend Rektorat), dass D.________ ab\nSchuljahr 2018/2019 die öffentliche Schule mit integrativer Sonderschulung in seiner\nWohngemeinde C.________ besuchen soll. Für die integrative Sonderschulung wurden\nihm wöchentlich sechs Zeiteinheiten audiopädagogische Beratung und Unterstützung\nsowie eine Zeiteinheit Logopädie mit einer Kostenbeteiligung des Kantons von je 50 %\nzugesprochen. Im Herbst 2018 wäre eine Evaluation dieser bis 31. Dezember 2018\nangeordneten Massnahme vorgesehen gewesen. Im Verlauf der Abklärungen hatten sich\ndie Eltern von D.________, A.________, aber entschieden, ihren Sohn in der Privatschule\nG.________ in H.________ beschulen zu lassen, weshalb sie gegen den\nZuweisungsentscheid Verwaltungsbeschwerde erhoben (BG 2-act. 1 sowie Beilage 9 im\nVerfahren V 2019 21). Sie beantragten die Zuweisung ihres Sohnes in die G.________\n\"für die separative Sonderschulung\" vom 1. August 2018 bis 31. Juli 2020. Für den\ngleichen Zeitraum ersuchten sie sodann um Übernahme der Kosten für wöchentlich sechs\nZeiteinheiten audiopädagogische Beratung und Unterstützung sowie eine Zeiteinheit\nLogopädie im Umfang von je 50 % durch Kanton und Gemeinde. Mit Verfügung vom\n16. Januar 2019 (BF-act. 14 im Verfahren V 2019 21) wies die Direktion für Bildung und\nKultur (nachfolgend Bildungsdirektion) die Beschwerde ab. Auf die von A.________\ndagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde trat das Verwaltungsgericht des\nKantons Zug mit Urteil V 2019 21 vom 13. Juni 2019 wegen fehlender Rechtzeitigkeit nicht\nein.\n\nb) Mit Blick auf das neue Schuljahr gelangten A.________ am 21. Juni 2019 erneut\nan das Rektorat und stellten folgende Anträge (BF-act. 11 im Verfahren V 2019 71):\n1. Es seien 6 Zeiteinheiten audiopädagogische Beratung und Unterstützung pro Woche\nsowie 1 Zeiteinheit Logopädie pro Woche für den Zeitraum 1. August 2019 bis\n31. Juli 2020 unabhängig der Zuweisung in eine öffentliche oder private Schule\nanzuordnen.\n\nUrteil V 2019 86 und V 2019 106\n3\n\n"}