Aufgrund der unzureichenden Aussteifung in Gebäudelängsrichtung bestehe ein mögliches Ertüchtigungskonzept in der Erweiterung und Verstärkung vorhandener Betonwände. Weil die bestehende Fassade von baulichen Eingriffen unberührt bleiben müsste, blieben nur die im Wohnraum vorhandenen Betonwände, die um jeweils einen Meter verlängert werden müssten. In den Stirnbereichen müssten diese mit je sechs verbügelten Bewehrungseisen mit Durchmessern von 20 mm mittels Kernbohrungen durch die Decken geführt werden. Diese massiven Eingriffe müssten in sämtlichen 11 Wohnungen durchgeführt werden und wären sehr aufwändig und teuer. Zudem wären die Wohnungen während der ganzen Bauzeit unbewohnbar.