{"Signatur": "ZG_VG_004", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2025-03-03", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2019-4_2025-03-03.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/V_2019_4_5725904a692227324825c1f1a293ecdef260f1344e31f49758b52776164ac223a31366b089c70e4eec888dd0ed3ea8e617c385162fbae338d47a16d10604003a?path=5725904a692227324825c1f1a293ecdef260f1344e31f49758b52776164ac223a31366b089c70e4eec888dd0ed3ea8e617c385162fbae338d47a16d10604003a&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=V_2019_4", "Checksum": "ab41f98e68acac4e0d9097dc0e69f342"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["V 2019 4"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 03.03.2025 V 2019 4"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug  Vergabekammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo  Vergabekammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Verwaltungsrechtl. 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Die Fassaden werden charakterisiert durch die rotbraunen Sichtbackstein-Mauern (Zweischalenmauerwerk mit belüftetem Hohlraum) als senkrechte Dominante, die Brüstungen und Balkone aus Beton sowie die zu durchlaufenden\nBändern zusammengefassten Fenster, welche an der Nord- und Südfassade jeweils ein\nhorizontales Raster bilden. Simse, Rollladenkästen und Verkleidungen sind in Kupfer ausgeführt, dessen Farbe sich dem Backstein angleicht. Abgesehen von nachträglich eingebauten Balkonverglasungen (gemäss Vorschrift der Ergänzung des Bebauungsplans vom\n19. Mai 1987) sowie von Fassadensanierungen (Betonsanierung und Fensterersatz) präsentiert sich das Äussere der Siedlung Alpenblick in seinem bauzeitlichen Erscheinungsbild. Für die Bauzeit typische Sträucher binden Infrastrukturbauten und ein Wegsystem\nein, über das man zu den einzelnen Wohnhäusern gelangt. Bei einigen Wohnblocks ist die\nbauzeitliche Eingangssituation erhalten: Vordach aus teilweise weit vorkragender, auf\nStützen und Mauer aus Sichtbackstein aufliegender Betonplatte, Glastüren mit Türrahmen\naus Aluminium und eingestanzten Adressen sowie dazu passende Briefkästen aus Aluminium. Eine Verbindung zwischen dem Innen- und Aussenbereich schafft der mit geschliffenem Natursteinteppich ausgelegte Boden des Treppenhauses, ein Pendant zu den\nWaschbetonplatten im Aussenbereich bildend. Die Brüstungen der Treppengeländer im Innern waren ursprünglich wohl bei einer Mehrheit der Häuser aus demselben Holz gefertigt\nwie die Wandschrankfront und die Zimmertüren in den Wohnbereichen (heute beispielsweise beim Wohnblock Alpenblick 6 noch erhalten). In jüngster Zeit wurden die Treppenbrüstungen durch neue ersetzt, teilweise aus Klarglas-Scheiben. Die Wände in den Treppenhäusern sind in Sichtbackstein belassen. Die Wohnungstüren scheinen überall modernisiert beziehungsweise ersetzt worden zu sein. Beim Ausbau der Wohnungen achtete Architekt Josef Stöckli auf eine gute Schallisolation, Besonnung, Aussicht, keine Einblicke\nsowie auf einen stützenfreien Grundriss. Nebst dem Einbau von schwimmenden Böden\nwurden Küche und Bad als Pufferzone gegen das Treppenhaus hin verlegt. Zwischen dem\nWohn- und Schlafbereich wie auch zwischen der Küche und dem Wohnbereich stand bei\neiner Mehrzahl der von Stöckli erbauten Häuser ursprünglich eine Wandschrankfront aus\nnaturbehandeltem Holz, unabhängig von der Tragkonstruktion. Der Zwischenraum zwischen Wohn- und Schlafbereich war mit einem Glasoberlicht ausgefüllt, welches Licht in\nden Vorplatz des Schlafbereiches führte. Die gemauerten Wände waren mit einem für die\n\nUrteil 2018 119 / V 2019 2 / V 2019 4\n5\n\nBauzeit typischen körnigen Putz versehen, teilweise wurde die Mauer aus rotbraunem\nSichtbackstein auch sichtbar belassen. Im Rahmen von in jüngerer Zeit durchgeführten Innensanierungen wurden teilweise Grundrissveränderungen vorgenommen und/oder die Innenausstattung und Materialisierung der Oberflächen (Wandschrank, Böden, Bäder,\nKüchen etc.) komplett erneuert.\n\nDas eingeschossige, flachgedeckte Kleinschulhaus bettet sich im Zentrum der Siedlung in\ndie nordöstliche Häusergruppe ein, wird aber durch die umgebenden Bäume etwas separiert. Das Gebäude übernimmt die Elemente Backstein, Beton und Fenster in Kupfereinfassungen der Hochhäuser, wendet sie aber leicht anders an. Es übernimmt auch die Stufung der Baukörper wie auch die Fassadenstruktur der Wohnhäuser. An den Eingangsbereich mit Garderobe und Toiletten schliessen im Norden zwei Schulräume an, südwestlich\nliegt ein Pausenraum für die Lehrerinnen und Lehrer. Die Fassaden zeigen Sichtbackstein\nund schliessen nach oben mit einem Band in Sichtbeton ab. Geprägt ist die Aussenansicht\nzusätzlich durch Fensterpfosten, die lamellenartig vorspringen. Ursprünglich als Kindergarten und Schulhaus für das erste Schuljahr der Kinder der Alpenblick-Siedlung errichtet,\ndient das Kleinschulhaus heute als Sonderschule der Gemeinden Cham und Hünenberg.\nIn den Jahren 2019–2020 sanierte die Einwohnergemeinde Cham als Eigentümerin das\nSchulhaus unter Begleitung der Denkmalpflege, wobei auch die Anforderungen an Behindertengerechtigkeit erfüllt und energetische Verbesserungen erreicht werden konnten.\n\n"}