{"Signatur": "ZG_VG_004", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2020-01-28", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2019-31_2020-01-28.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/V_2019_31_5725904a692227324825c1f1a293ecde666e5483c68b0ae07888a4c104443d4a60a89461133d6461857ace48c896a5c2c1031a16ebeda320802b3eea2a34817b?path=5725904a692227324825c1f1a293ecde666e5483c68b0ae07888a4c104443d4a60a89461133d6461857ace48c896a5c2c1031a16ebeda320802b3eea2a34817b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=V_2019_31", "Checksum": "623c71cc1abbfeeb77b180430ea532b5"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["V 2019 31"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 28.01.2020 V 2019 31"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug  Vergabekammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo  Vergabekammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Verwaltungsrechtl. 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B.________\n\ngegen\n\nRegierungsrat des Kantons Zug, Regierungsgebäude, 6301 Zug\nBeschwerdegegner\n\nbetreffend\n\nPersonalrecht\n(Gleichstellungsgesetz)\n\nV 2019 31\n2\n\nA. a) Die Sozialen Dienste Asyl (Kantonales Sozialamt, Direktion des Innern) stellten\nA.________, geb. 1975, als \"Gesundheitsverantwortliche/Betreuerin\" in einem Pensum\nvon 70 % zur Betreuung von Flüchtlingen in der Durchgangsstation Steinhausen an (vgl.\nArbeitsvertrag vom 29. Mai 2012). Das Arbeitsverhältnis begann am 21. Mai 2012 und war\nbis 30. Juni 2012 befristet. Die Besoldungseinreihung erfolgte in die (LK 12/a), mit einem\nJahresgehalt von Fr. __. Am 29. Juni 2012 wurde das Arbeitsverhältnis befristet, d.h. vom\n1. Juli 2012 bis 31. Dezember 2013, verlängert (vgl. Arbeitsvertrag gleichen Datums). Die\nFunktionsbeschreibung lautete \"Betreuerin\" und die Besoldungseinreihung erfolgte\nwiederum in die LK 12/a, mit einem Jahresgehalt von Fr. __.\n\nMit Arbeitsvertrag vom 4. Oktober 2013 stellten die Sozialen Dienste Asyl A.________ ab\n1. Januar 2014 unbefristet in einem Pensum von 70 % an und reihten sie\nbesoldungsmässig wiederum in die LK 12/a ein. Per 1. Januar 2014 erhielt sie eine\nEinmalzulage von Fr. __. Am 18. Juli 2014 wurde mit ihr ein auf den Zeitraum vom\n1. August 2014 bis 30. November 2014 befristeter \"Zusatz-Arbeitsvertrag\" über ein\nPensum von 10 % abgeschlossen. Per 1. Januar 2016 wurde sie schliesslich in die LK\n12/b und per 1. Januar 2017 in die LK 12/c befördert. Demgemäss verdiente sie zuletzt\njährlich Fr. __ (100%-Pensum).\n\nb) A.________ beantragte mit Schreiben vom 22. Januar 2017 an C.________,\nLeiterin des Kantonalen Sozialamts, eine Änderung ihrer Funktionsbezeichnung in ihrem\nArbeitsvertrag zu \"Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin\" und eine Einstufung in die LK 13/d.\nDiese Änderungen würden ihren Universitätsabschlüssen, ihrer langjährigen\nArbeitserfahrung und ihrer sozialarbeiterischen/sozialpädagogischen Funktion in der\nDurchgangsstation Steinhausen entsprechen. Am 31. Mai 2017 lehnte C.________ die\nerwähnten Anträge in einem Gespräch mit A.________ ab.\n\nc) Am 24. November 2017 liess A.________ durch ihren neu mandatierten\nRechtsvertreter beim Kantonalen Sozialamt den Erlass einer anfechtbaren Verfügung\nverlangen. Zur Begründung liess sie darlegen, im Gespräch vom 31. Mai 2017 sei ihr\nmitgeteilt worden, dass ihre Anträge um Anpassung der Funktionsbezeichnung und\nEinstufung in die LK 13/d nach Rücksprache mit dem Personalamt nicht gutgeheissen\nwerden könnten.\n\nNachdem die Direktion des Innern die Eingabe von A.________ vom 24. November 2017\nzuständigkeitshalber der Finanzdirektion überwiesen hatte, teilte ihr diese am 12. De-\n\nUrteil V 2019 31\n3\n\nzember 2017 mit, die Anträge würden vom Kantonalen Sozialamt in Zusammenarbeit mit\ndem Personalamt nochmals sorgfältig geprüft. Danach werde ihr entweder eine neue\nLohneinreihung angeboten oder ein anfechtbarer Entscheid durch die Direktion des Innern\nbzw. durch das Kantonale Sozialamt erlassen.\n\nd) Am 15. Januar 2018 vereinbarten der Kanton Zug, vertreten durch das Kantonale\nSozialamt, und A.________ einvernehmlich die Aufhebung des Arbeitsverhältnisses per\n31. Mai 2018 und die Freistellung von ihren Arbeitsverpflichtungen ab 1. Februar 2018 bis\nzur Beendigung des Arbeitsverhältnisses.\n\n"}