Die Deponieplanung 2013 sei im Rahmen der Abfallplanung 2019 aktualisiert worden. Dabei seien die abgelagerten Mengen der Jahre 2014–2018 deutlich über den Prognosen gelegen, nämlich ca. 0.85 Mio. m3, was dem Volumen der geplanten Deponie Stockeri entspreche. Dabei sei dies zur Hauptsache auf Importe aus anderen Kantonen zurückzuführen. Die Schaffung der Ablagerungskapazität sei jedenfalls nicht in einer kantonsinternen Nachfrage begründet. Es bestehe somit kein öffentliches Interesse an der Schaffung von Deponiekapazitäten in einem BLN-Objekt, weil die bestehenden Kapazitäten mit Importen verloren gegangen seien.