5.2 Die sozialen Begleitumstände der Beschwerdeführerin sind grundsätzlich günstig. Sie verfügt über eine Familie sowie einen Freundeskreis, wo sie gut aufgenommen wird. Dieses soziale Netz vermag sie allerdings gegenwärtig (noch) nicht als Auffangnetz zu nutzen, gibt sie doch selbst an, sie könne oder wolle mit Freunden oder der Familie über ihre Gefühle, insbesondere auch über ihre Suizidgedanken, nicht sprechen. In der Klinik würden ihr die Gespräche guttun. Sie sei froh, mit jemandem reden zu können; ein kleiner Teil von ihr sei auch bereit, sich auf eine "tiefere" Therapie einzulassen, da sie nichts mehr zu verlieren habe. Ihr Umfeld wolle sie aber nicht belasten.