Es kann nicht angehen, dass sie ohne adäquate Behandlung in der Klinik lediglich "aufbewahrt" wird. Mit einer länger dauernden Medikamenteneinnahme und der damit einhergehenden Verbesserung des Krankheitszustandes – der Gutachter rechnet voraussichtlich mit vier bis sechs Wochen – könnte evtl. sogar die Zustimmung der Beschwerdeführerin in eine Depotmedikation erwirkt werden, was ihr Leben dauerhaft vereinfachen, Rückschläge vermindern und die Intervalle in der Klinik verkürzen könnte. Ein milderes, ebenfalls gleich zweckdienliches Mittel ist aktuell nicht gegeben, zumal sie zurzeit die verordneten Medikamente durchaus freiwillig nimmt.