die verordneten Medikamente nehme sie nur widerwillig und motivationslos. Seit Klinikeintritt sei zwar bereits eine merkliche Besserung ihres Zustandes feststellbar, sie sei besser führbar, aber noch weit entfernt von einer hinreichenden Einsichtsfähigkeit hinsichtlich notwendiger Behandlungsbedürftigkeit. Es bestehe eine akute Weglauftendenz. Sollte die Beschwerdeführerin die Medikamente absetzen, wäre eine Aggravierung der Psychose die Folge, mit der Gefahr, dass sie nicht mehr in die Normalität zurück finde; je länger eine unbehandelte Psychose bestehe, desto länger sei der Weg zurück.