Deren Auswirkungen auf die psychosoziale Entwicklung eines Kindes und seine Beziehungsgestaltung können gravierend sein, seine Identitätsentwicklung stören und es im späteren Umgang mit dem anderen Geschlecht erheblich verunsichern. Ausserdem sind suggerierte Missbrauchsvorwürfe, die nicht hinterfragbar sind, psychotherapeutisch naturgemäss schwieriger aufzuarbeiten, als real erlebte missbräuchliche Erfahrungen, lassen sich doch verfestigte Ängste und nicht hinterfragbare kognitive Konstrukte ohne reale Basis kaum mehr beeinflussen (Maag, a.a.O., S. 489).