3.2 Diese Angaben decken sich grundsätzlich mit dem aktenkundigen Verhalten der Beschwerdeführerin auf der Station, wie es in den Verlaufsberichten dokumentiert wurde, mit auffällig stark wechselhaftem Verhalten der Patientin. Gemäss Angabe der behandelnden Oberärztin leide die Beschwerdeführerin an einer bipolaren affektiven Störung, wobei sie gegenwärtig hypoman sei, d.h. unterhalb der Schwelle zur Manie, aber immer noch stark angetrieben. Sie reagiere gut auf die Medikamente und esse und trinke gegenwärtig regelmässig, bei aktuell enger Strukturierung und Milieutherapie in der Klinik; die Nachbetreuung habe noch nicht organisiert werden können.