Seit Sommer 2021 seien zur Behandlung verschiedene Neuroleptika ausprobiert worden, bis mit Fluanxol eines habe gefunden werden können, auf das die Beschwerdeführerin gut anspreche und für welches im Bedarfsfall auch eine Injektionslösung verfügbar sei, damit die kontinuierliche Gabe auch in Ermangelung der freiwilligen Einnahme sichergestellt werden könne. Es sei – so der Gutachter – davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin diese Medikation über einen Zeithorizont im zweistelligen Jahresbereich oder gar lebenslänglich werde nehmen müssen, da ihre Erkrankung mittlerweile chronifiziert sei und mithin – anders als bei einer Ersterkrankung –