Sie ist weder krankheitseinsichtig noch behandlungsbereit. Würde sie in ihrem aktuellen Zustand aus der Klinik entlassen, wäre sie mit der Situation wohl völlig überfordert und würde auch schnell erneut in die Klinik eingewiesen. Vor einer Entlassung muss daher zumindest versucht werden, die Beschwerdeführerin von einer medikamentösen Therapie zu überzeugen, damit sie sich danach in eine adäquate Medikation, vorzugsweise als Depot, einlassen könnte. Auch die Nachbetreuung müsste sorgfältig vorbereitet und in die Wege geleitet sein, so auch bezüglich professioneller Therapie, Wohnsituation und Ausbildung. Derzeit ist eine stationäre Betreuung und Behandlung notwendig.