seit langem emotional wenig um die Tochter gekümmert haben, was er als Wohlstandsvernachlässigung beschrieben hat. Die Beschwerdeführerin hat sodann bisher weder einen Schul- noch einen Berufsabschluss und ist in ihrer aktuellen Situation offensichtlich auch nicht in der Lage, sich um ihre Zukunft zu kümmern. Sie scheint in den Tag hineinzuleben, ohne Perspektive und ohne Ziele. Sie hat keinerlei Tagesstruktur. Es fehlt ihr auch an einer professionellen Betreuung. Die aktuelle Krisensituation mit der Klinikeinweisung konnte das bestehende soziale Beziehungsnetz jedenfalls nicht verhindern; es ist daher aktuell auch nicht ausreichend tragfähig.