Zusammenfassend handle es sich bei der Patientin um eine ärztliche Zuweisung zur Ersthospitalisation aufgrund der Verschlechterung der depressiven Symptomatik auf dem Boden von mehreren psychosozialen Belastungsfaktoren. Die Sprachbarriere, der kulturelle Unterschied, der Wechsel der Stationen und der Fokus auf ihre Kinder hätten den Klinikaufenthalt deutlich erschwert. Dennoch hätten Verbesserungen der depressiven Symptomatik beobachtet und von der Patientin berichtet werden können. Sinnvoll erscheine sowohl ein konstanter Kontakt mit ihren Kindern als auch eine psychiatrische Behandlung, um eine langfristige Verbesserung gewährleisten zu können.