Sie habe sich nicht vorstellen können, noch länger von ihren Kindern getrennt zu sein. Diagnostisch sei man von einer schweren depressiven Episode ausgegangen, hervorgerufen durch eine starke psychosoziale Belastungssituation. Die Patientin habe sich offen, freundlich und zugewandt, emotional aber sehr instabil gezeigt. Psychotherapeutisch hätten sich die Sitzungen einerseits wegen der Sprachbarriere, andererseits wegen dreifachen Stationswechsels und deutlichen Fokus auf ihre Kinder und deren Betreuung äusserst schwierig gestaltet. Da die Patientin Probleme gezeigt habe, ihren aktuellen Zustand und die Depression zu verstehen, sei vor allem psychoedukativ gearbeitet worden.