Sie ist kaum krankheitseinsichtig und auch nicht ernsthaft behandlungsbereit. Würde sie in ihrem aktuellen Zustand aus der Klinik entlassen, würde sie wohl die Medikamente absetzen oder reduzieren, den THC-Konsum wieder aufnehmen und innert Kürze wieder auffällig werden, was sehr schnell zu einer weiteren Krisensituation mit suizidalem Verhalten und einer erneuten Klinikeinweisung führen dürfte. Vor einer Entlassung sollte daher eine adäquate und gesicherte Medikation – vorzugsweise in Form einer Depotmedikation – eingestellt und die Nachbetreuung sorgfältig vorbereitet und in die Wege geleitet sein. Derzeit ist eine stationäre Betreuung und Behandlung notwendig.