Bei der paranoiden Angst des Zunehmens mit all den Auswirkungen auf Elektrolyte, den Magendarmtrakt, auf eine Vielzahl von Funktionen wie letztlich auch auf das Gehirn, das als Organ am meisten Energie und täglich 100 g Glukose benötige, sei zu befürchten, dass die Beschwerdeführerin dieses Ess- bzw. Brechverhalten nach einer baldigen Entlassung aus dem Klinikrahmen sogar noch ausbauen würde. Sehr schlecht und denkbar ungeeignet sei auch ihr THC-Konsum, denn die Schizophrenie werde durch diesen Konsum verschlimmert. Eine Vielzahl an Studien belege klar, dass Cannabinoide nicht nur die Krankheit verschlechtern, sondern sogar einzelne Schübe auslösen könnten.