Auch eine Selbstgefährdung im weiteren Sinne liege klar vor, denn die Essstörung sei erheblich und könnte durchaus nicht als Einzeldiagnose im Sinne einer Anorexie, sondern im Rahmen der Schizophrenie angesehen werden. Bei der paranoiden Angst des Zunehmens mit all den Auswirkungen auf Elektrolyte, den Magendarmtrakt, auf eine Vielzahl von Funktionen wie letztlich auch auf das Gehirn, das als Organ am meisten Energie und täglich 100 g Glukose benötige, sei zu befürchten, dass die Beschwerdeführerin dieses Ess- bzw. Brechverhalten nach einer baldigen Entlassung aus dem Klinikrahmen sogar noch ausbauen würde.